Bild Wohnen für Menschen mit Behinderung im St. Antoniushaus des SkF e.V. Kiel

Spendenprojekt für zwei Deckenlifter für Menschen mit Mehrfachbehinderungen

Der SkF wünscht sich für seine Bewohner_innen mit Mehrfachbehinderungen im St. Antoniushaus (Kiel-Elmschenhagen) zwei Deckenlifter. Diese helfen bei der Ergotherapie. Um diese zu kaufen, benötigt der SkF gute 7.500 Euro.

Im Wohnbereich für Menschen mit Behinderungen leben 20 Erwachsene mit schweren Mehrfachbehinderungen in zwei Wohngruppen. Als Einrichtung der Eingliederungshilfe ist es unser Auftrag, ein gelingendes Zusammenwirken von Assistenz, Medizin, Förderung, Therapie und Pflege herzustellen, um ihnen gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen. Nur wenige der Bewohner_innen können sich selbstständig fortbewegen, können sprechen oder essen. Viele sind blind.

Zu den Beeinträchtigungen gehören z.B. Cerebralparesen, Tracheostoma, allgemeine Retardierungen und Entwicklungsverzögerungen. Alle Bewohner_innen sind rund um die Uhr auf umfassende Assistenz durch Fachpersonal angewiesen. Die Versorgung mit Hilfsmitteln zum Liegen, Sitzen, Stehen, Fortbewegen und Kommunizieren nimmt einen großen Raum ein. Die Erwachsenen besuchen externe Tagesförderstätten oder tagesstrukturierende Maßnahmen im Haus. Die Partizipation am Leben im Stadtteil hat einen hohen Stellenwert. Alle Bewohner_innen bekommen je nach Bedarf und Förderplanung Physiotherapie, Ergotherapie, Unterstützte Kommunikation und Logopädie im Haus. Darüber hinaus existiert ein Netzwerk von Mediziner_innen, externen Therapeut-innen, Berater_innen und Unterstützer_innen. In fast allen Wohn- und Therapieräumen wird die Arbeit durch Deckenlifter-Systeme mit Gleitschienen ermöglicht. Die beiden Ergotherapie-Räume sind die letzten Therapieräume im Haus, in denen die Lifter fehlen.

In ergotherapeutischen Behandlungen geht es um die Verbesserung der Körperwahrnehmung, die Schulung der Sinne, die Unterstützung bei Handlungsplanung und selbstständigem Tätigsein, die Umfeld-Gestaltung zur Partizipation im Alltag und den Erhalt erreichter Kompetenzen. Außerdem werden Handlagerungsschienen und angepasste Hilfen zur Erleichterung des Handelns hergestellt. Gelingende Interaktion und Kommunikation sind Grundlagen und gleichzeitig Ziele im therapeutischen Miteinander. Unsere Ergotherapeutinnen arbeiten bisher mit mobilen Liftern, die weder alle Matten- noch alle Therapieliegen-Flächen erreichen. Für die Bewohner_innen wird die Therapieeinheit mit Liftern effektiver, da die Zeit für den Transfer minimiert wird und sich vor allen Dingen der Stress am Beginn der Einheit durch ein stabiles Liftersystem reduziert. So kann die Aufmerksamkeit und Konzentration schneller auf die Therapieinhalte gelenkt werden.

Wie können Sie helfen?

Rund 7.500 Euro kostet die Anschaffung von zwei Deckenliftern. Das ist viel Geld für den SkF - der für den Kauf auf Ihre Hilfe und Ihre Unterstützung angewiesen ist. Wer helfen mag spendet unter dem Stichwort "Deckenlifter" auf das Konto des SkF bei der Evangelische Bank
IBAN: DE45 5206 0410 0106 4055 76
BIC: GENODEF1EK1

Vielen Dank!