Bild Kita SkF e.V. Kiel

25.07.2019: Propst Dr. Thomas Benner zu Gast beim SkF

Besuchte das St. Antoniushaus des SkF: Der neue Propst der Pfarrei Franz von Assisi, Dr. Thomas Benner.

Besuchte das St. Antoniushaus des SkF: Dr. Thomas Benner (4.v.li.) Foto Jennifer Ruske

Der neue Propst der Pfarrei Franz von Assisi, Dr. Thomas Benner (4.v.li.), besuchte auf seiner Tour durch die Orte des kirchlichen Lebens in Kiel auch das St. Antoniushaus des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Kiel. Begrüßt wurde er (von links) vom SkF-Vorstand Renate Linders, Dr. Maria Schwarte und Susanne Flechsig sowie der Geschäftsführung Andrea Borowski und Andreas Rüd. Foto Jennifer Ruske

Ein Ort gefüllt mit Leben und Liebe

Propst Thomas Benner zeigt sich von der Arbeit im St. Antoniushaus des SkF beeindruckt

Hoher Gast beim Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kiel (SkF): Der neue Propst der katholischen Großpfarrei Franz von Assisi, Dr. Thomas Benner, besuchte auf seiner Tour durch die Orte des kirchlichen Lebens das St. Antoniushaus des SkF Kiel in Elmschenhagen. Beim Rundgang mit Vorstand Dr. Maria Schwarte, Susanne Flechsig und Renate Linders sowie der SkF-Geschäftsführung Andrea Borowski und Andreas Rüd wurden beim Dechant Erinnerungen wach.

Kiel war seine erste Station als Kaplan: Von 1987 bis 1990 war Thomas Benner in St. Nikolaus als Jugendpfarrer unter Prälat Josef von de Berg tätig. Das St. Antoniushaus habe er aber schon früher kennengelernt: „Ich habe hier mal übernachtet“, erzählt der Propst und lacht. Es muss 1986 gewesen sein, als er als Priesterkandidat in Kiel bei Kaplan Michael Grodecki, dem Pfarrer von Neumühlen-Dietrichsdorf, weilte. Weil die jungen Männer irgendwo übernachten mussten, hatte man den SkF um Hilfe gebeten. „Wir wurden in einem Schlafsaal untergebracht und haben die Nacht auf der Luftmatratze verbracht. Und am nächsten Morgen gab es ein gemeinsames Frühstück.“ Es sind schöne Erinnerungen, die Benner mit dem St. Antoniushaus verbindet. Daher habe er sehr gern die Einladung des SkF-Vorstandes angenommen, das Elmschenhagener Haus – als ein Ort des kirchlichen Lebens in Kiel – zu besuchen.

Der Rundgang führte die Gruppe durch die verschiedenen Bereiche der Einrichtung. Die verantwortlichen Fachbereichsleiter_innen zeigten dem Propst die Arbeit im Wohnbereich für junge und erwachsene Menschen mit Behinderungen, den Mutter-Kind-Bereich und den Kinder- und Jugendhausbereich. „Es ist sehr beeindruckend, was die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit Engagement und mit viel Herzblut hier für die Menschen ob mit oder ohne Behinderungen leisten“, lobte Benner. Als weitere Stationen des Rundgangs standen der Abschiedsraum und die Kapelle auf dem Plan. „Der Abschiedsraum ist 2009 als ein Rückzugsraum eingerichtet worden, um den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des SkF, aber auch Eltern und Angehörigen der Verstorbenen eine Möglichkeit zu bieten, in Ruhe Abschied zu nehmen“, erklärte Vorstandsvorsitzende Dr. Maria Schwarte. Damit möchte der Verein die wichtige und notwendige Trauerarbeit in diesem Bereich positiv unterstützen.

Eine weitere Möglichkeit für Menschen aller Konfessionen, mit einem Gebet Abschied zu nehmen, bietet die Kapelle im Erdgeschoss des St. Antoniushauses. Der Raum steht jederzeit allen Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern offen. Mit verschiedenen Angeboten wie beispielsweise der Atempause möchte der SkF die Kapelle noch ein wenig mehr als Ort des kirchlichen Lebens in den Fokus rücken und den Raum für alle Interessierten sowie für den Stadtteil öffnen. „Wir können uns sehr gut vorstellen, dass wir in der Kapelle künftig auch Hochzeiten und Taufen feiern können“, sagte Dr. Maria Schwarte, die sich weit mehr als eine optische Aufwertung des Raumes wünscht. „Im Moment erscheint die Kapelle zu dunkel und nicht barrierefrei. Das wollen wir ändern“, erzählte sie und berichtete dem Propst vom Spendenprojekt des SkF, mit dem Gelder für die Umgestaltung der Kapelle gesammelt werden. Das Engagement des Vorstands und der SkF-Mitarbeitende ist etwas, was den Propst sehr beeindruckt. „Der SkF ist nicht nur ein Ort des kirchlichen Lebens“, lobte Thomas Benner. „Sie füllen ihn auch mit viel Leben und mit viel Liebe. Das ist wunderbar.“ 

  • Von Jennifer Ruske