Nur Mut!

Mit einer Gebetsgemeinschaft Kraft finden in der schweren Zeit.

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Nur Mut!

Diese Worte möchte ich Ihnen heute zurufen! Nur Mut! Als SkF Kiel haben wir schon so einige Stürme erlebt. Die Krise, in der sich unsere Zeit angesichts des Corona-Virus befindet, ist eine Bewährungsprobe in einem ganz besonderen Ausmaß. Hier zeigt sich, in wie weit Menschen das eigene Ich zugunsten eines schwächeren und gefährdeten Du zurück stellen und beginnen, sich umeinander zu sorgen.
Unsere Gemeinschaft ist etwas sehr Kostbares, denn Sie und wir sind füreinander da, jede/jeder nach ihren/seinen Kräften. Das zeichnet uns aus, das entspricht unserem christlichen Menschenbild, das macht uns stark an Stellen, wo wir sonst eher schwach werden wollen.
Passen wir in diesen schweren Zeiten aufeinander auf, setzen wir uns füreinander und nachhaltig ein, hören wir zu und vor allem: Lassen wir uns nicht von Meinungen verrückt machen, die auf nicht fundiertem Wissen beruhen. Bleiben wir überlegt und besonnen und halten uns an die empfohlenen Sicherheitsmaßnahmen. Nur wenn wir voneinander wissen, können wir helfen, können wir füreinander da sein.
So viele Menschen arbeiten im Akkord für die Menschen, die uns anvertraut sind. Der Grundsatz der Benediktiner „ora et labora“ („bete und arbeite“) neigt sich gerade sehr stark zum „labora“. Und so brauchen wir in der jetzigen Situation Menschen für die „ora“-Seite – die Seite des Gebets. Da wir für längere Zeit keine Stärkung durch die Gottesdienste bekommen werden, lade ich Sie ein:

Lassen Sie uns eine Gebetsgemeinschaft bilden:

Lassen Sie uns versuchen, jede/jeder nach ihren/seinen Kräften und Möglichkeiten zur vollen Stunde zu beten. Nehmen Sie unsere Schutzbefohlenen, unsere Klientinnen und Klienten, unsere Gäste, unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, uns Mitglieder, unsere Familien und all diejenigen, an die keiner denkt, mit in das Gebet hinein. So treffen unsere Gebete aufeinander und wir sind auf diesem Wege noch mehr miteinander und vor allem mit Gott verbunden. Ich kann mir gut vorstellen, dass uns allen das ganz viel Kraft gibt. 

Nur Mut! Mit diesen Worten schließe ich diesen Text.
Gott hält uns in seiner Hand, komme, was da wolle. Das macht uns stark.

Bleiben Sie gesund!

  • Dr. Maria Schwarte
  • SkF-Vorstandsvorsitzende