18.12.2019: Nähbegeisterte Damen spenden 750 Euro an den SkF

Ein Nähcamp veranstalteten Ostholsteiner Hobby- und Profi-Näherinnen an der Ostsee - und sammelten gleichzeitig Spenden für den SkF. 750 Euro sind dabei zusammengekommen.

Die wunderbare Summe von 750 Euro konnten die Organisatorinnen des Nähcamps jetzt an den SkF e.V. Kiel überreichen. Fotos Katrin Rohde

Die Nähmaschinen ratterten: Ein ganzes Wochenende trafen sich Ostholsteiner Hobby- und Profi-Näherinnen zu ihrem zweiten Nähcamp an der Ostsee. Dabei haben die Teilnehmerinnen nicht nur für sich etwas Gutes getan, sondern auch für den Sozialdienst katholischer Frauen e.V. Kiel (SkF): Die Organisatorinnen überreichten dem SkF jetzt die großartige Summe von 750 Euro. Mit dem Geld soll die Weiterbildung einer SkF-Mitarbeiterin zur Palliativ-Care-Fachkraft unterstützt werden.

Seit einigen Jahren schon treffen sich die Frauen des „Handmadetreffen-Ostholstein“ regelmäßig zum gemeinsamen Nähen. Und das macht so viel Spaß, dass sich die Damen bereits zu zweiten Mal ein ganzes Wochenende lang zum gemeinsamen Handarbeiten in der Jugendherberge in Scharbeutz einquartiert haben. Dort wurde jedoch nicht nur genäht, sondern gab es für die rund 30 Teilnehmerinnen aus ganz Deutschland eine große Tombola. Für diese haben etliche Sponsoren aus dem Fachhandel tolle Präsente rund ums Nähen – wie Kurzwaren, Nadeln, Knöpfe, Schnittmuster, Stoffe und mehr – bereitgestellt, die es per Glückslos zu gewinnen gibt. Der Erlös der Tombola – in diesem Jahr sind großartige 750 Euro zusammengekommen – fließt in diesem Jahr den SkF, genauer gesagt das St. Antoniushaus des Vereins, einer stationären Einrichtung für Menschen mit Behinderungen in Kiel-Elmschenhagen, erklärt Nähcamp-Hauptorganisatorin Luzie Linde. Wofür das Geld genau eingesetzt wird, erklärt SkF-Fachbereichsleiterin Katrin Rohde bei der Spendenübergabe: „Mit der Summe wollen wir eine Fachkraft aus der Wohn- und Fördergruppe für Kinder und Jugendliche unterstützen, die sich zur Palliativ-Care-Fachkraft weiterbilden lassen möchte.“ Denn aufgrund der oftmals schweren Krankheitsbilder der kleinen und größeren Bewohner ist die Lebensdauer vieler Bewohnerinnen und Bewohner nicht immer lang. Eine palliativ ausgebildete Fachkraft kann die betroffenen Kinder und Jugendlichen auf ihrem letzten Weg gut begleiten sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und andere Bewohnerinnen und Bewohner in der schwierigen Phase unterstützen. „Wir freuen uns sehr, dass beim Nähcamp 750 Euro zusammengekommen sind. Das hilft unserer Kollegin sehr“, lobte Katrin Rohde und bedankte sich bei den Organisatorinnen und Teilnehmerinnen: „Vielen Dank an die nähbegeisterten Damen für ihren großen Einsatz! Das wissen wir sehr zu schätzen.“

  • Jennifer Ruske