Dezember 2019: Dolmetscherschulung und Erfahrungsaustausch

Die Schwangerschafts-Beratungsstelle des SkF lud Anfang Dezember ihre Dolmetscherinnen zu einer Schulung für ein, die durch Mittel des erzbischöflichen Flüchtlingsfonds finanziert wurde.

Beim SkF trafen sich die Dolmetscherinnen zur Schulung und zum Erfahrungsaustausch. Foto Theresa Nissen

Die Schwangerschafts-Beratungsstelle des Sozialdienstes katholischer Frauen e.V. Kiel lud Anfang Dezember ihre Dolmetscherinnen zu einer Schulung für ein, die durch Mittel des erzbischöflichen Flüchtlingsfonds finanziert wurde.

Im Rahmen des Projekts „Empowerment im Alltag“ trafen sich insgesamt neun Frauen aus Syrien, Israel, Eritrea, Afghanistan, Albanien, Rumänien, Iran, Jemen und dem Irak mit den drei Sozialpädagoginnen der Schwangerschaftsberatungsstelle. Die Gruppe war auch sonst bunt gemischt: Einige Dolmetscherinnen sind bereits jahrelang fester Bestandteil des Dolmetscherpools der Beratungsstelle, andere sind neu hinzugekommen und profitieren von dem Erfahrungsschatz der anderen.

Nach einer Vorstellungsrunde mit einem gemeinsamen interkulturellen Frühstück mit Spezialitäten aus den Herkunftsländern begann man mit der Arbeit. Die Schulung beinhaltete eine Einführung in die Geschichte des SkF e.V. Kiel, das Thema Schweigepflicht in der Beratung, Regeln des Dolmetschens sowie eine vertiefte Einarbeitung in das Ausfüllen von Kindergeld-, Elterngeldanträgen. Zum Schluss wurde exemplarisch ein Arbeitslosengeld II- Bescheid im Detail erläutert, da diese von Klient_innen häufig nicht verstanden werden. Bei all den Informationen kam der gegenseitige Erfahrungsaustausch nicht zu kurz.

Anlass der Schulung ist neben der allgemeinen Qualitätssicherung auch die im kommenden Jahr geplante Einrichtung einer wöchentlichen zweistündigen offenen Sprechstunde, in der jeweils eine Sprachmittlerin die frischgebackenen Eltern mit Migrationshintergrund beim Ausfüllen der Kindergeld- und Elterngeldanträge unterstützen soll.

  • Theresa Nissen